Der Beobachter


Zeuge zu sein verändert nicht deine Konditionierungen.
Zeuge zu sein verändert nicht deinen Körper.
Doch Zeuge zu sein gibt dir die Erfahrung. dass du jenseits deines Körpers, jenseits aller Erfahrungen bist.
In dem Augenblick, in dem du jenseits von all dem bist, gibt es kein Problem.
(Osho)

Ein Gedanke mag auftauchen: „Es ist alles gut jetzt, aber sobald ich hier weggehe, wird alles wieder anders sein.“ Dann nimmst du deinen Fall schon vorweg. Erkenne dass das bloß Gedanken sind… Du kannst ihnen zuschauen, ihre Anziehungskraft spüren und sie dennoch nur als Bewegung im Bewusstsein beobachten.
Halte inne als formloses Bewusstsein.
(Mooji)

Vielleicht nimmst Du die Idee des Beobachters mit in die nächste Woche.

1. Beobachte Deinen Körper: Wie hält er sich, wie bewegt er sich, wie fühlt er sich gerade an…
2. Beobachte Deine Gedanken: Vielleicht schreibst Du einfach mal für eine halbe Stunde jeden Gedanken auf ein Blatt Papier…
3. Beobachte Deine Gefühle: Sei einfach nur dabei, lass sie geschehen und lauf ihnen nicht nach…

Ich wünsche Dir viele Erkenntnisse beim Beobachten und vor allem KLARHEIT im Leben!


Bild: © marfis75@flickr.com – http://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/

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